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Forschung

Forschungsmethode

Meine Forschungsmethodik verbindet analytische Präzision mit Umsetzbarkeit. Ich nutze unterschiedliche Forschungsansätze gezielt, um neue Zusammenhänge sichtbar zu machen, bestehende Annahmen zu überprüfen und daraus konkrete Handlungsoptionen abzuleiten. Die Methoden lassen sich in Hauptkategorien gliedern - nach Zweck, Art der Daten, Umgang mit Variablen, Art der Schlussfolgerung und Quelle der Information.

1. Klassifizierung nach Zweck

  • Theoretische Forschung
  • Entwicklung und Präzisierung von Modellen zur Erklärung von Zusammenhängen und Dynamiken in unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereichen.

  • Angewandte Forschung
  • Einsatz wissenschaftlicher Methoden zur Lösung konkreter Fragestellungen - mit dem Ziel, Erkenntnisse in praktikable Entscheidungen und Strategien zu übersetzen.

2. Klassifizierung nach Art der Daten

  • Qualitative Forschung
  • Arbeit mit nicht-numerischen Daten zur Analyse menschlichen Verhaltens, sozialer Muster und entscheidungsrelevanter Zusammenhänge.

  • Quantitative Forschung
  • Erfassung und Analyse numerischer Daten, um überprüfbare Aussagen zu ermöglichen und Rückschlüsse auf größere Zusammenhänge zu ziehen.

3. Manipulation von Variablen

  • Experimentelle Forschung
  • Untersuchung von Ursache-Wirkung-Beziehungen durch gezielte Veränderung einer unabhängigen Variable und Beobachtung der Auswirkungen.

  • Nicht-experimentelle Forschung
  • Beobachtung und Messung ohne Eingriff in die Variablen - häufig eingesetzt, wenn Manipulation praktisch oder ethisch nicht sinnvoll ist.

4. Art der Schlussfolgerung

  • Deduktive Forschung
  • Überprüfung von Theorien oder Hypothesen anhand empirischer Daten durch Ableitung konkreter Annahmen aus bestehenden Modellen.

  • Hypothetisch-deduktive Forschung
  • Kombination aus Hypothesenbildung und Überprüfung: Vorhersagen werden abgeleitet und anschließend systematisch empirisch getestet.

5. Quelle der Information

  • Primärforschung
  • Erhebung von Originaldaten direkt an der Quelle - z.B. durch Interviews, Umfragen, Experimente oder Beobachtungen.

  • Sekundärforschung
  • Auswertung bestehender Studien, Daten und Dokumente, um Muster zu erkennen, Erkenntnisse einzuordnen und fundierte Vergleiche zu ermöglichen.

Diese Methodik ermöglicht es mir, Fragestellungen präzise zu strukturieren und sowohl theoretische als auch praktische Erkenntnisse abzuleiten. So entsteht Orientierung, wo Komplexität sonst bremst - und ein belastbarer Rahmen für Entscheidungen und Umsetzung.

Aktuelle Forschung

Zukunftsforschung

Mein Forschungsvorhaben im Bereich Zukunftsforschung zielt darauf ab, strategische Vorausschau präziser und handlungsnäher zu machen. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung des Backcasting-Ansatzes, um Zukunftsbilder sauber mit heutigen Entscheidungen zu verbinden und daraus klare Schritte ableiten zu können.

Mein Ansatz unterscheidet sich von klassischen Methoden, weil er nicht bei der Gegenwart beginnt, sondern bei einem konkret definierten Zielbild. Ich definiere ein belastbares Zukunftsbild (z.B. für das Jahr 2050) und arbeite dann rückwärts, um notwendige Voraussetzungen, Entscheidungspunkte und Schlüsselschritte zu identifizieren. Die Leitfrage lautet: Was muss zuvor geschehen? So entsteht ein realistischer Pfad von Vision zu Umsetzung - inklusive der Möglichkeit, Annahmen laufend zu schärfen.

Der Mehrwert dieses Projekts liegt darin, Backcasting als systematische Grundlage für robuste strategische Entscheidungen nutzbar zu machen - auch unter Unsicherheit. Durch den Fokus auf Voraussetzungen und Abhängigkeiten entstehen Werkzeuge, die Planbarkeit erhöhen, Prioritäten klären und langfristige Orientierung ermöglichen.

Die Umsetzung dieses Forschungsvorhabens ist an die Sicherung der notwendigen Finanzierung gekoppelt. Ziel ist ein substanzieller Beitrag zur Zukunftsforschung und die Stärkung von Organisationen und Entscheidungsträgern, fundiert auf kommende Herausforderungen zu reagieren.